Betriebs- und Produkt- Haftpflichtversicherung

Versicherung der Haftpflichtrisiken für Firmen

Eine Betriebs- und Produkthaftpflicht schützt sowohl den Unternehmer als auch seine gesetzlichen Vertreter vor den finanziellen Folgen der beruflichen Haftung, indem sie eine gestellte Forderung prüft und daraufhin entweder unberechtigte Ansprüche ablehnt oder berechtigte Ansprüche im Rahmen des vereinbarten Deckungsumfangs reguliert. Diese Versicherung ist für alle Gewerbetreibende, Freiberufler und Betriebsinhaber.

Über 600 Tarife im Vergleich, unter anderem von...

SOFORTVERGLEICH Mit Onlinerechner sofort ausgewählte Anbieter vergleichen...

KONTAKT Telefon: 0661 480556-0 / Fax: -66 || kontakt@schramm-assekuranz.de

ANFRAGE Sie haben Fragen? Wir nehmen gern nach Erhalt Ihrer Nachricht Kontakt auf.

AKTUELLES Unsere kostenlosen Informationen bieten Ihnen bis zu 6 mal pro Jahr interessante Themen...

Kundeninformation Betriebshaftpflichtversicherung

Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Play Button Pause Button


Was ist versichert?

Versichert ist je nach Umfang des Vertrages die gesetzliche Haftpflicht, die aus den Tätigkeiten, Eigenschaften und Rechtsverhältnissen Ihres versicherten Betriebes entstehen kann, insbesondere
auch die gesetzliche Haftpflicht aus Mangelhaftigkeit oder Falschlieferung hergestellter oder gelieferter Produkte.
Steht die Verpflichtung zum Schadenersatz fest, leistet die Betriebshaftpflichtversicherung Entschädigungszahlungen stets bis zur Höhe des entstandenen Schadens, maximal jedoch bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Deckungssummen.
Für einige Risiken wie z.B. die Umwelthaftpflicht Versicherung gibt es separat im Vertrag festgelegte Deckungssummen.

Welche Gefahren und Schäden sind versicherbar?

Der Leistungsumfang der Betriebshaftpflichtversicherung erstreckt sich auf Personen-, Sach- und den daraus als Folge entstehenden Vermögensschäden. Spezielle Produktvermögensschäden sind in der erweiterten Produkthaftpflicht Versicherung mitversichert. Deren Leistungsumfang erstreckt sich auf die Absicherung von Ansprüchen Dritter wie z.B.:

  • durch das Fehlen zugesicherter Eigenschaften
  • infolge der Mangelhaftigkeit von Sachen, die erst durch Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung der gelieferten Erzeugnisse mit anderen Produkten entstehen
  • wegen nutzlos aufgewendeter Kosten für die Ver- oder Bearbeitung fehlerhafter Erzeugnisse
  • für Kosten für Aus- und Einbau mangelhafter Erzeugnisse
  • durch Mängel an be- oder verarbeiteten Sachen
  • durch Fehler gelieferter, montierter oder gewarteter Maschinen

Welche Gefahren und Schäden sind nicht versichert?

  • Schäden, die man selbst erleidet
  • Schäden, die man vorsätzlich herbeiführt
  • Schäden die nicht dem betriebsspezifi schen Risiko unterliegen, wie z.B. Schäden
  • an Kommissionsware oder Schäden, die nicht dem versicherten Risiko zuzuordnen sind
  • reine Vermögensschäden

Wo gilt die Betriebshaftpflichtversicherung?

Die Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung gilt für Betriebsstätten in Deutschland. Sofern von dieser Betriebsstätte Schäden im Ausland ausgehen, besteht hierfür auch innerhalb Europas Versicherungsschutz. Dieser kann auf Antrag auch auf Schäden außerhalb Europas oder für Betriebsstätten außerhalb Deutschlands ausgedehnt werden.
Darüber hinaus besteht Versicherungsschutz im Ausland für in Deutschland hergestellte Produkte, wenn diese ins Ausland gelangt sind, ohne dass sie dorthin geliefert haben oder haben liefern lassen (indirekte Exporte).
Für Produkte, die durch ihre Lieferung oder ihr Liefernlassen ins Ausland gelangen (direkte Exporte), kann der Versicherungsschutz auf Antrag erweitert werden. Auch für Betriebe, welche für die Kfz-Industrie produzieren, gibt es spezielle Regelungen.

Wie lässt sich die Versicherungssumme ermitteln?

Die Höhe der Deckungssumme richtet sich nach dem speziellen Risiko des Versicherungsnehmers.

Welche Zahlungen werden im Schadenfall geleistet?

  • Kosten zum Ausgleich berechtigter Ansprüche
  • Kosten zur Abwehr unberechtigter Ansprüche

Was ist zu beachten?

Unterschiedliche Betriebe benötigen unterschiedlichen Versicherungsschutz. Die Policen bestehen daher aus verschiedenen Bausteinen mit frei kombinierbaren Deckungserweiterungen und Zusatzklauseln, je nach individuellem Bedarf.

Schadenbeispiele aus der Praxis

  • Unachtsamkeit: Beim Abladen von Baumaterial auf einer Baustelle mit einem Turmdrehkran wird durch Unachtsamkeit des Kranführers ein Passant schwer verletzt. Es werden Heilbehandlungskosten, Schmerzensgeld und Entgeltfortzahlung geltend gemacht.
  • Montagefehler: Elektriker Müller verlegte im Büro eines Kunden mehrere Leitungen. Einige Zeit später kam es aufgrund eines Kurzschlusses zu einem Brand, der den gesamten Bürotrakt in Schutt und Asche legte. Die hinzugezogenen Brandinspektoren der Kripo konnten Schadensursache und Verursacher eindeutig feststellen die Versicherung des Elektrikers musste daraufhin für den Schaden aufkommen.
  • Überwachungs-/Ausführungsfehler: Ein Architekt wurde mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung eines Wohnhauses beauftragt. Durch ein Missverständnis und Defi zite bei der Überwachung wurden die feuerpolizeilichen Aufl agen nicht korrekt umgesetzt, was man erst bei der Abnahme nach Fertigstellung bemerkte. Die Folge: Diverse größere Umbauten mussten umgesetzt werden. Da hierzu mehrere Gewerke nötig waren und die am Bau beteiligten Handwerker nicht mehr verfügbar, kam es neben den massiven Mehrkosten zu größeren zeitlichen Verzögerungen beim Einzug und damit zu Mietausfällen des Hausbesitzers.
  • Verkehrssicherungspflicht: Frau Meier, eine ältere Dame, besuchte am frühen Morgen ein Schuhgeschäft. Die Reinigungskraft des Ladens war trotz des zu erwartenden Kundenansturms gerade erst fertig geworden, sodass Frau Meier auf dem spiegelglatten, frisch gewischten Marmorboden ausrutschte und sich den Oberschenkelhalsknochen brach. Die Kosten für den wochenlangen Krankenhausaufenthalt und die Folgebehandlungen aufgrund einer dauerhaften Schädigung trug die Versicherung.

Welche weiteren Versicherungen sind zu empfehlen?

Geschäftsführer, Aufsichtsräte oder Vorstände haften bei Beratungs- und Entscheidungsfehlern persönlich und unbeschränkt mit ihrem gesamten Privatvermögen. Für diesen Fall, dass sie oder eine andere versicherte Person für einen Vermögensschaden (weder Personen- noch Sachschaden) im Zusammenhang mit der jeweiligen versicherten Tätigkeit ersatzpflichtig gemacht werden, kann mit einer D&O-Versicherung (Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung) vorgesorgt werden.

Da der Gesetzgeber seit dem 01.07.2010 für Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften einen persönlichen Pflichtselbstbehalt von 10%, max. 1,5-fach des Jahrsbruttobezuges vorsieht, ist eine zusätzliche D&O-Selbstbehaltversicherung zu empfehlen.

Weiterhin können Unternehmen ihren Versicherungsschutz mit einer separaten AGG-Versicherung erweitern. Es besteht Versicherungsschutz für Ansprüche wegen Diskriminierung, die sich aus Arbeitsverhältnissen und/oder dem alltäglichem Geschäft ergeben.

Das könnte Sie auch interessieren...

Altersvorsorge Zeigen Sie soziale Verantwortung Zusätzliche Altersvorsorge macht nicht nur Sinn, sondern ist für Ihre Arbeitnehmer ....

Gruppenunfall Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Basis für den geschäftlichen Erfolg Ihrer Firma. Mit einer betrieblichen...

Falls Sie sich in kürzester Zeit einen Überblick über versicherbare und zu versichernde Risiken einer Firma verschaffen wollen, eignet sich unsere Gewerbematrix [185 KB] dazu hervorragend. Zu einer umfangreichen Bedarfsermittlung für Unternehmen ist unsere ausführliche Firmen-Checkliste [139 KB] besser geeignet.

<<< Hier geht´s zum SSL verschlüsselten ONLINERECHNER (optimiert für stationäre PC´s!) >>>

Allgemeine Informationen Betriebshaftpflicht

Risikoerfassung Betriebshaftpflicht

Risikoerfassung Rückrufkosten Versicherung

Schaden Betriebshaftpflicht

Gewerbematrix - Risikoermittlung in 3 Minuten...

Allgemeine Risikofragebogen & Checklisten

Bewertung, Mitgliedschaft, Social Media: