Erben & Schenken

Bedenken Sie schon heute alles Wichtige...

Zugegeben, es ist kein schönes Thema. Dennoch sollte sich jeder rechtzeitig über seinen Nachlass Gedanken machen. Sichern Sie rechtzeitig die Werte, die Sie in Ihrem Leben geschaffen haben, vor dem Zugriff des Finanzamtes. In den letzten 50 Jahren wurden von der Nachkriegsgeneration enorme Vermögenswerte geschaffen, die nun auf die „Generation der Erben“ übergehen.

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Laut Schätzungen werden jährlich Vermögenswerte von rund 254,6 Mrd. Euro Generationen übergreifend vererbt. In rund 44% der Erbschaftsfälle werden Immobilien vererbt. Dies entspricht einem jährlichem Volumen von knapp 400.000 Immobilien im Gesamtwert von 67 Mrd. Euro. Der durchschnittliche Wert pro Immobilie beträgt rund 170.000 Euro.

Die möglichen Probleme:

  • Der Wert vieler Hinterlassenschaften kann die erbschaftsteuerlichen Freibeträge übersteigen und führt dann bei den Erben häufig zu nicht unerheblichen Steuerzahlungen.
  • Es fehlt die Liquidität, um übrige Erben auszuzahlen. Bei geerbten Immobilien kann z. B. der Erbe seine Geschwister nicht auszahlen.
  • Pflichtteilsberechtigte Personen, wie z. B. Kinder, Eltern usw., die nicht im Testament berücksichtigt wurden, müssen ausbezahlt werden.
  • Vermächtnisse, die der Erblasser im Testament festgelegt hat (z. B. für nicht verwandte nahestehende Person o. ä.), können nicht erfüllt werden.

Die möglichen Folgen:

  • Immobilien müssen schnell und damit oft mit Verlust veräußert werden. Das heißt auch, besondere Werte beispielsweise das Elternhaus können oft nicht erhalten werden.
  • Wertpapiere werden auch in ungünstigen Börsenzeiten mit Verlust zu Geld gemacht.
  • Familienbetriebe geraten aus Liquiditätsmangel in finanzielle Probleme.
  • Über Jahrzehnte aufgebaute Vermögen fließen den Hinterbliebenen erheblich gemindert zu.

Testament und Erbvertrag

  • Der Nachlass kann mit einem Testament oder einem Erbvertrag geregelt werden.
  • Ein Testament kann handschriftlich verfasst oder durch einen Notar erstellt werden. Es kann jederzeitiger widerrufen werden (ausdrücklich oder durch ein neues, späteres Testament). Es besteht für den Erblasser keine lebzeitige Bindung. Problematisch ist in diesem Fall, wenn mehrere Einzeltestamente oder Ergänzungen vorliegen. Bei der Gestaltung des letzten Willens sind dem Erblasser kaum Grenzen gesetzt. Es können beliebige Personen zu verschiedenen Anteilen eingesetzt werden, egal ob es sich dabei um Vermögen oder Einzelgegenstände handelt. Zudem können Auflagen festgelegt werden.
  • Ein Erbvertrag muss grundsätzlich notariell beurkundet werden. Er ist bindend für den Erblasser und eine Anfechtung bzw. ein Rücktritt ist nur in engen Grenzen möglich.

Vorteile einer Trennung

Vorteile durch eine Trennung von Versicherungsnehmer und Versicherter Person

Oft können schon durch die richtige Vertragsgestaltung von Lebensversicherungen steuerliche Probleme vermieden werden. Beim Abschluss der Lebensversicherungsverträge mit dem jeweils der anderen als versicherte Person wird z.B. im Versicherungsfall die Versicherungssumme vertragsgemäß an die überlebende Person ausbezahlt, steuerfrei.

Unechte Erbschaftssteuerversicherung

Häufig wird insbesondere im Rahmen einer Unternehmernachfolge eine sog. unechte Erbschaftsteuerversicherung genutzt. Hierbei schließt der Unternehmensnachfolger als VN und bezugsberechtigte Person eine Lebensversicherung auf das Leben des Unternehmers ab. Kommt es mit dem Tod der versicherten Person zur Auszahlung der Versicherungssumme, unterliegt diese nicht der Erbschaftssteuer. Damit kann z. B. sichergestellt werden, dass ausreichend Mittel zur Begleichung der Erbschaftsteuer sowie von Vermächtnissen und Pfl ichtansprüchen zur Verfügung stehen.

Erbschaft- und Abgeltungssteuer

Erbschaft- und Abgeltungssteuer sparen mit einer lebenslangen Todesfallversicherung

Häufig unvorteilhafte Bankanlage:

Künftiger Erblasser legt 40.000,-- Euro bei seiner Bank an. Mit diesem Geld soll die nichteheliche Lebenspartnerin (Erbin) die Erbschaftssteuer zahlen können, die auf die vererbten Immobilien anfallen.

Vorteilhafte Schenkung in Kombination mit einer Erbschaftsteuerversicherung:

Der gleiche Betrag (40.000,-- Euro) wird in zwei Lebensversicherungen angelegt. Ein Vertrag wird sofort an die Lebensgefährtin verschenkt. Schenkungen bis 20.000,-- Euro sind alle 10 Jahre steuerfrei. Nur der zweite Lebensversicherungsvertrag muss bei der Erbschaftssteuer berücksichtigt werden. Abgeltungssteuer fällt bei einer Lebensversicherung im Todesfall nicht an.

Durch die Kombination aus Schenkung und Anlage des Geldes in eine Lebensversicherung stehen im Erbfall über 22.400 € mehr zur Verfügung!

Schenkung mit "Veto Recht"

Häufig kommt es vor, dass z. B. die Großeltern den Enkelkindern Geld schenken wollen, aber trotzdem noch mitbestimmen können wollen, was mit dem Geld geschieht.
Lösungsalternative: Der Opa schließt eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag ab. Er ist Versicherungsnehmer und sein Enkel ist die versicherte Person. Nach einiger Zeit (frühestens nach einem Monat) führt man einen Versicherungsnehmerwechsel durch. Der Opa überträgt 99% der Versicherungsnehmereigenschaft auf den Enkel. Selber behält er noch 1%. Bei jeder Vertragsänderung, egal ob Entnahme oder Kündigung, müssen beide Versicherungsnehmer zustimmen. Der Opa hat also ein Veto-Recht . Verstirbt er, sind 99% des Vertrages erbschaftsteuerfrei.

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Nutzen "unechter" Erbschaftssteuerversicherungen:

Häufig wird eine sogenannte "unechte" Erbschaftsteuerversicherung im Rahmen einer Unternehmernachfolge genutzt.

Hierbei schließt der Unternehmensnachfolger als VN und bezugsberechtigte Person eine Lebensversicherung auf das Leben des Unternehmers ab. Das "Erbschaftssteuerrisiko" wird bei der "unechten" Erbschaftssteuerversicherung als eine lebenslängliche Todesfallversicherung abgedeckt. Die Todesfallsumme sollte sich an den zu erwartenden Verbindlichkeiten aus der Erbschaft wie z.B. Erbschaftssteuer und Pfichtansprüche orientieren.

Der Erbe vereinbart eine Todesfallversicherung mit dem Erblasser als Versicherte Person. Der Erbe selbst ist bei dem Vertrag Beitragszahler, Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter.

Beim Tode des Erblassers fließt die Versicherungsleistung dem Erben außerhalb des Nachlasses (!) zu, die Todesfallleistung wird (nach aktuellem Stand) steuerfrei ausbezahlt.

Wichtig ist bei dieser Versicherungsform ist ein möglichst frühzeitiger Vertragsschluss, da aufgrund der oft hohen Versicherungssummen ein guter Gesundheitszustand des Erblassers Vorraussetzung für den Vertrag ist.

Bei dem Produkt handelt es sich um kein Standardprodukt der Versicherer. Um die individueller Sonderanfragen beim Versicherer zu stellen, benötigen wir bei Interesse die erforderlichen Daten auf unserem Voranfragebogen. [129 KB]

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